Fragen & Antworten.

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Qualität

Ist Steinbeis Charisma ein gestrichenes Papier? 

Ja und absolut vergleichbar mit LWC-Papieren (Light Weight Coated-Papier). Es sind beidseitig gestrichene Druckpapiere, und das Strichgewicht beträgt in der Regel 5-10 g/qm pro Seite, die flächenbezogene Masse bis zu 72 g/qm.

 

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Ökologie

Wie viel Zellstoff wird eingesetzt? 

Keiner. Als Faserrohstoff setzt Steinbeis ausschließlich 100 % Altpapier ein. Schon technisch ist es nicht möglich, dass Steinbeis für die Herstellung des Charisma Sortiments Zellstoff einsetzt – es fehlen die nötigen Aggregate. 

Warum benötigt man bei der Altpapieraufbereitung weniger Energie?  

Die bei der Aufbereitung verwendeten Fasern sind zu 100 % Sekundärfasern, d. h. wir brauchen erst gar nicht die benötigte hohe Energie zu erzeugen, die für die Gewinnung von Primärfasern aus Holz erforderlich ist.

Ist Steinbeis Charisma ökologischer als vergleichbare Wettbewerbsprodukte?

Unser Papier wurde als eines der ersten Recycling-Magazinpapiere mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Als Öko-Pionier haben wir die längste Erfahrung in ressourcen- und umweltschonenden Verfahren am Markt. Im Ranking bei den Öko-Bilanz-Werten nehmen wir seit Jahren die Spitzenposition ein. Doch vergleichen Sie selbst zum Beispiel mit unserem Eco-Rechner.

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Altpapier

Wie abhängig ist Steinbeis vom Altpapiermarkt? 

Der Begriff Abhängigkeit wird der Intelligenz unseres Beschaffungssystems nicht gerecht. Wir können im Sekundärrohstoffmarkt überwiegend souverän agieren. Durch unsere Schwestergesellschaft AP Concept sammeln und sortieren wir selbst und sichern so einen großen Teil der Rohstoffbeschaffung. 

Welches Altpapier wird für die einzelnen Steinbeis Qualitäten eingesetzt (Sorte)? 

Steinbeis Charisma wird ausschließlich unter Verwendung von 100 % sortierter Haushaltssammelware (Zeitschriften, Magazine, Zeitungen) hergestellt.

Wie oft kann Altpapier eingesetzt werden?

Die Frage setzt voraus, dass wir immer wieder die gleiche Lieferung an Altpapier für die Produktion verwenden, was logistisch kaum der Fall ist; dennoch haben wir Tests durchgeführt. Das Ergebnis: Selbst nach einem siebenmaligen Recyclingdurchlauf ein und derselben Altpapiermenge gab es keine Festigkeitseinbußen. Außerdem sind wir technologisch so ausgerüstet, dass Faserbruchstücke im Altpapieraufbereitungsprozess ausgeschleust werden.

Woher stammt das Altpapier?

Auch hier greift unsere Nachhaltigkeitsstrategie – kurze Wege als zusätzlicher CO2-Einsparhebel. Den größten Teil der benötigten Altpapiere beschaffen wir im Umkreis von ca. 150 km (dies schließt die Ballungsräume Hamburg, Kiel und Bremen ein).

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Kosten

Altpapier ist teurer geworden. Wirkt sich das auch auf Steinbeis Papier aus? 

Beschaffungs- bzw. Versorgungssicherheit und der langfristige Zugriff auf Altpapierquellen sind zentrale Bestandteile des Steinbeis Geschäftsmodells. Nur so kann Steinbeis für eine gleichbleibend hohe Produktqualität und weitgehende Preisstabilität sorgen.

Wieso ist der Preisunterschied zwischen Frischfaser- und Recyclingpapier so gering?

Weil Steinbeis ein aufgebessertes LWC-Papier zu Standard-LWC-Preisen anbietet.

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Reststoffe

Entsteht Abfall bei der Produktion der Steinbeis Recyclingpapiere und wenn ja, wie viel wird davon wiederverwendet? 

Ja, geringfügig, aber er wird komplett wiederverwertet. Die im Steinbeis Produktionsprozess entstehenden Abfälle werden so weit wie möglich sortenrein erfasst (zum Beispiel: Metalle) und zu 100 % einer Wiederverwertung zugeführt. Deinkingreststoffe und Bioschlämme werden eingedickt und im HKWG (Heizkraftwerk Glückstadt) thermisch verwertet. Der biogene Anteil trägt damit zur Reduzierung der fossilen CO2-Emission bei.

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Gesundheit

Sind Recyclingpapiere aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich

Ja, denn alle Steinbeis Recyclingpapiere sind mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel" ausgezeichnet. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass die Produkte nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse dem Verbraucher den höchstmöglichen gesundheitlichen Schutz bieten. Das heißt unter anderem: kein Einsatz von Chlor oder chlorhaltigen Bleichmitteln und anderen gesundheits- oder umweltschädlichen Chemikalien in der Produktion. Ferner lässt Steinbeis seine Magazinpapiere regelmäßig von unabhängigen Instituten untersuchen. Dadurch ist für Spielzeuge gewährleistet, dass die Papiere ohne Einschränkungen für die Herstellung und Verpackung, aber auch den direkten Kontakt mit Spielzeugen verwendet werden können, ohne dass davon eine gesundheitliche Gefahr für den Verbraucher ausgeht (siehe dazu DIN EN 71).

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Farbverbrauch/Drucker

Sind die Laufeigenschaften von Magazinpapieren auf Frischfaserbasis besser als Magazinpapiere auf Recyclingpapierbasis? 

Zwischen dem Laufverhalten von LWC-Papieren auf Sekundärfaserbasis und dem von Frischfaserpapieren gibt es keinen qualitativen Unterschied mehr.

Hat Charisma aufgrund des Rohstoffs Altpapier einen höheren Farbverbrauch

Nein, doch der Druckfarbenverbrauch hängt nicht vom Faserrohstoff ab. Steinbeis Charisma bewegt sich auf dem Niveau anderer gestrichener Papiere und zeigt deutlich bessere Farbverbrauchswerte als ungestrichene Papiere. 

Vielen Dank für die Nutzung unseres Call-Back-Services.
Wir werden uns in Kürze bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen
Das Steinbeis Vertriebsteam