Gesund und biologisch abbaubar:

Cradle to Cradle®-Zertifizierung für Steinbeis Papiere.

Die Natur selbst schreibt das perfekte Lehrbuch für eine umweltfreundliche Fabrikation, nachhaltige Produkte, intelligentes Nähr- und Rohstoffmanagement. Steinbeis setzt das Prinzip einer naturnahen Kreislaufwirtschaft bereits konsequent um – gesunde Produkte, umweltschonend und ökoeffektiv hergestellt, biologisch abbaubar und nach Gebrauch ein wertvoller Nährstoff für den technischen Stoffkreislauf. So jedenfalls sieht es die Environmental Protection Encouragement Agency (EPEA), die das Cradle to Cradle®-Designkonzept als internationale Zertifizierungsmarke etabliert und Steinbeis Papier die Cradle to Cradle® Auszeichnung verliehen hat. 

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Das Designkonzept

Cradle to Cradle® wurde vom deutschen Chemiker und Verfahrenstechniker Prof. Dr. Michael Braungart entwickelt. Er ist Gründer  des EPEA-Instituts (Environmental Protection Encouragement Agency), dessen  international tätiges Expertenteam seit 1987 für die  Cradle to Cradle®-Zertifizierungen zuständig ist. Das Institut besteht aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Industrieberatern und arbeitet für einen weltweiten Kundenkreis daran, das Cradle to Cradle®-Designkonzept auf Produkte, Prozesse und Dienstleistungen anzuwenden. Anspruch ist es, Herstellung und Produkte öko-effektiver und gesünder zu machen und industrielle Prozesse so umzustrukturieren, dass weitgehend geschlossene Materialkreisläufe entstehen. Produkte sollen auf eine vollständige Verwertbarkeit in biologischen und/oder technischen Kreisläufen zugeschnitten sein. 

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Evolution und Innovation

Für Steinbeis Papier ist Cradle to Cradle® (wörtlich: „von der Wiege zur Wiege“) die Evolution unter den Umweltzeichen. In Ergänzung zu Verfahren anderer Zertifizierungs-Label prüft und bewertet Cradle to Cradle® den gesamten Wertstoffkreislauf auf der Stoff-, Prozess- und Produktebene. 

In die Analyse fließen Kriterien wie die Unbedenklichkeit der eingesetzten Stoffe und Materialien für biologische Kreisläufe, aber auch deren Wiederverwertbarkeit bzw. Recyclingfähigkeit ein. Zudem werden die Herstellungsprozesse unter den Aspekten einer intelligenten, zyklischen Ressourcennutzung sowie von Wasser-, Energie- und Emissionsmanagement betrachtet. 

Die Vision eines abfallfreien, gesunden und naturnahen Wirtschaftens gibt gleichzeitig die Kriterien für die Zertifizierung vor. Insofern setzt Cradle to Cradle® hier neue und einzigartige Maßstäbe. 

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Steinbeis’ Stoffkreislauf

Cradle to Cradle® entspricht dem dynamischen Innovationsverständnis, das Steinbeis gegenüber Zertifizierungsverfahren hat – das Ganze und nicht nur Teilaspekte zu prüfen und zu bewerten.

 

Unschädlichkeit von Materialien

Sämtliche Inhaltsstoffe eines Produktes müssen bekannt sein. Das Unternehmen muss dafür sorgen, dass alle auch die chemischen Ausgangsstoffe positiv bewertet werden. Dies erfordert die konsequente Rückverfolgung und enge Einbindung der gesamten Zulieferkette. Die Stoffe werden anhand unterschiedlicher Kriterien der Umweltverträglichkeit und der menschlichen Gesundheit klassifiziert. Alle Ausgangsstoffe, die als kritisch oder nicht kategorisierbar eingestuft werden, müssen ausgetauscht werden. 

 

Kreislaufführung von Materialien

Steinbeis Papiere sind Produkte „aus dem Kreislauf für den Kreislauf“. Unsere Papiere bzw. die daraus entstehenden Nährstoffe sind zu 100 % kreislauffähig. Oberste Priorität haben die effektive Nutzung der Rohstoffe sowie der Erhalt wertvoller natürlicher Ressourcen. Es kommt ausschließlich Altpapier als Faserrohstoff zum Einsatz. Das Produkt bzw. die Papierfaser kann nach Gebrauch als technischer Nährstoff nahezu unbegrenzt für die Herstellung neuer, hochwertiger Papiere eingesetzt werden. Der gesamte Papierherstellungsprozess bringt keine zu entsorgenden Rückstände hervor. Roh- und Reststoffmanagement erfolgen ähnlich der Natur – alles wird zu 100 % verwertet. 

  

Emissionsarmes Energiemanagement

Neben dem Energieverbrauch bewertet Cradle-to-Cradle® auch den Anteil erneuerbarer Energien innerhalb der Produktion. Das KWK-Kraftwerk am Standort Glückstadt ermöglicht eine höchst effiziente, umweltfreundliche und  CO2-reduzierte Energieerzeugung. So werden u. a. Reststoffe aus der Produktion, biogene und Ersatzbrennstoffe genutzt. Rückführungs- und Wärmeumwandlungssysteme tragen zusätzlich zur Effizienzsteigerung bei.
Mittelfristiges Ziel ist es, den Anteil an erneuerbaren Energien weiter auszubauen.

 

Wassermanagement

Cradle to Cradle® zertifizierte Unternehmen müssen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser nachweisen. Die Schließung der Wasserkreisläufe, eine mehrfache Aufreinigung und Wiederverwendung des Prozesswassers und eine vollbiologische Endreinigung schaffen bei Steinbeis die Vorrausetzungen für ein effizientes, umweltschonendes Wassermanagement mit hohen Einspareffekten. Anspruch ist die Erhaltung bzw. Verbesserung der ursprünglichen Wasserqualität.

 

Das Beschaffungskonzept Back-to-Use ist Teil des geschlossenen Kreislaufs: standortnah und über eine CO2-arme Logistik sammeln wir den Rohstoff „Altpapier“ direkt beim Kunden vor Ort ein, verwerten ihn als „Rohstoff“ für die Papierproduktion und beliefern das Unternehmen mit neuen Recyclingprodukten, hergestellt aus seinem Altpapier. Ein Konzept, das den Nährstoffkreislauf weiter optimiert.

Vielen Dank für die Nutzung unseres Call-Back-Services.
Wir werden uns in Kürze bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen
Das Steinbeis Vertriebsteam