Aus Tradition wertorientiert.

Die Geschichte der Steinbeis Papier GmbH ist eng verknüpft mit der Geschichte der Fabrikantenfamilie Steinbeis. 1974 erfolgte der unternehmerische Einstieg der Familie in Glückstadt, wo die Standortgeschichte auf das Jahr 1911 zurückgeführt wird. In jenem Jahr kaufte der Unternehmer Peter Temming das Gelände einer in Glückstadt bereits existierenden chemischen Fabrik (eine frühere Konservenfabrik) und baute darauf eine Baumwollbleicherei für die Produktion gebleichter Linters auf.

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Die Familie Steinbeis

  • Das 19. Jahrhundert. Stammvater der Familie ist der Wirtschaftspolitiker und Abgeordnete des württembergischen Landtags Ferdinand von Steinbeis (1807–1893). Er ist Namensgeber für die Steinbeis Stiftung, für verschiedene Hochschulen sowie Schulen und berufliche Fortbildungsstätten, vor allem in Baden-Württemberg. 
  • Die Unternehmergeneration. Die erste Generation der Unternehmer wurde 1863 durch Otto von Steinbeis begründet. Unter seiner unternehmerischen Führung und in den nächsten Generationen entstanden und entwickelten sich die Steinbeis Familienunternehmen der Holz- und Forstwirtschaft sowie der Holzverarbeitung; daraus wurden später folgerichtig Unternehmen der Papierindustrie und Papierverarbeitung. 
  • Steinbeis Papier. 1974 erwirbt Steinbeis & Consorten, eine Firma der Fabrikantenfamilie Steinbeis, eine Mehrheitsbeteiligung an der Peter Temming AG. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Herstellung von Recyclingpapier auf der Basis von Altpapier.
  • Das 21. Jahrhundert. Heute besteht die Familie aus sechs Gesellschaftern der vierten und 18 Gesellschaftern der fünften Generation.
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Die Gründerjahre

  • 1911. Peter Temming kauft das Gelände und baut dort eine Baumwollbleicherei für die Produktion gebleichter Linters auf.
  • 1923. Aufstellung der ersten Papiermaschine in Glückstadt zur Aufbereitung gebleichter Linters zu Nitrierkrepp; zwei weitere Papiermaschinen folgen 1925 und 1928.
  • 1931. Das Peter Temming Unternehmen wird Aktiengesellschaft und gehört damit zu den ältesten AGs der Papierindustrie in Deutschland.
  • 1974. Steinbeis & Consorten erwirbt die Mehrheitsbeteiligung an der Peter Temming AG. Das Unternehmen konzentriert sich fortan auf die Herstellung von Recyclingpapier auf Basis von Altpapier.
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Ära der ökologischen Modellierung

  • 1976. Am Standort Glückstadt erfolgt die industrielle Umstellung auf die Herstellung von Recyclingpapieren. Erstmals werden grafische Recyclingpapiere aus 100 % Druckereiabfällen gefertigt.
  • 1977. Aufstellung der ersten Deinkinganlage zur Entfernung von Druckfarbe aus Druckereiabfällen.
  • 1983. Steinbeis Büropapiere erhalten erstmals das Umweltzertifikat „Blauer Engel".
  • 1984. Inbetriebnahme der vollbiologischen Abwasserkläranlage.
  • 1987. Inbetriebnahme der Papiermaschine 4 (PM4), erstmalige Auszeichnung als „Umweltfreundlicher Betrieb".
  • 1991. Bau und Inbetriebnahme der Papiermaschine 6 (PM6). Damit Verdoppelung der Produktionskapazitäten bei gleichbleibend niedrigen Reststoff- und Abwassermengen.
  • 1994. Erstmalige Zertifizierung nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001.
  • 1997. Steinbeis Büropapiere erhalten das Umweltzertifikat „Nordischer Schwan".
  • 2000. Umwelt- und Qualitätszertifizierung nach EMAS und DIN EN ISO 14001, erneute Auszeichnung als „Umweltfreundlicher Betrieb“. Gründung der Gesellschaft AP Concept GmbH & Co. KG.
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Ära des Green-Tech-Ausbaus

  • 2001. Die umbenannte Steinbeis Temming AG zieht sich von der Börse zurück. Der Umbau der Papiermaschine PM4 erhöht die Kapazität um weitere 30 %.
  • 2005. Eine der größten Investitionen am Standort, die modernste Altpapieraufbereitungsanlage in Europa, nimmt den Betrieb auf. Mit den innovativen Deinkingtechnologien setzt Steinbeis neue Qualitätsstandards bei der Herstellung von Recyclingpapieren.
  • 2006. Der technologische Standard ermöglicht es Steinbeis, ein Blauer Engel-zertifiziertes Büropapier mit ISO 90 Weiße und aufgebesserte LWC-Papiere auf den Markt zu bringen – Steinbeis Charisma, eines der ersten gestrichenen Magazinpapiersortimente (LWC) aus 100 % Altpapier.
  • 2008. Steinbeis Papier wird mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Baubeginn eines in den Standort integrierten Kraftwerks mit modernster Kraftwerktechnik und Kraft-Wärme-Kopplung für ein Höchstmaß an Klimaschutz und Energieeffizienz.
  • 2010. Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks und Gründung der Gesellschaft EBS Concept.
  • 2011. Inbetriebnahme der angeschlossenen Altpapiersortieranlage sowie der Aufbereitungsanlage für Ersatzbrennstoffe.
  • 2012. Steinbeis launcht INNOJETHC, das erste High-Speed-Inkjet-Recyclingpapier.
  • 2013. Ausbau der Papiermaschine PM 6. Erweiterung des Sortiments um Charisma Brilliant Plus.
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Mit freundlichen Grüßen
Das Steinbeis Vertriebsteam